Erdbestattung

Die Beisetzung eines Verstorbenen im Erdreich ist die traditionellste Form der Bestattung. Nach der Trauerfeier an dem geschlossenen oder offenen Sarg wird dieser der Erde übergeben. Der Moment des Absenkens des Sarges ist wohl der schmerzhafteste Moment und wird als Zeitpunkt des endgültigen Abschieds empfunden. Dieses bewusste Abschiednehmen am Grab und das Wissen um die Unversehrtheit des Verstorbenen machen die Grabstelle zu einem wichtigen Ort der Trauer. Dieser Ort und die Möglichkeiten der individuellen Gestaltung der Grabstätte kann vielen Menschen in der Bewältigung ihrer Trauer eine große Hilfe sein. Bei einer Erdbestattung wird der Verstorbene in einem Holzsarg in der Erde beigesetzt.

Es gibt die Möglichkeit

  • eines Erdwahlgrabes, auf dem ein oder mehrere Särge und Urnen beigesetzt werden können
  • eines Erdreihengrabes, hier wird nur ein einzelner Sarg beigesetzt 
  • einer anonymen Erdbestattung

Die Ruhezeiten werden von den Friedhöfen festgelegt. Die gesetzlich festgelegte Ruhezeit beträgt mindestens 20 Jahre. In dieser Zeit müssen ein Erdwahl - bzw. Erdreihengrab von den Angehörigen gepflegt werden. Die Ruhezeit bei einem Erdwahlgrab kann beliebig verlängert werden, bzw. verlängert sich nach einer weiteren Beisetzung auf dieser Grabstelle.

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