Feuerbestattung

Bereits vor ca. 3000 Jahren vor Christus wurden Leichen verbrannt. Der Seele sollte, dem Glauben nach, der Weg in das Totenreich frei gemacht werden. Später war die Feuerbestattung nicht nur verpönt, da sie als heidnischer Brauch galt, sie wurde unter Karl dem Großen gänzlich verboten. Erst zum Ende des 19. Jahrhunderts begann die Einäscherung wieder an Bedeutung zu gewinnen. Seit 1963 akzeptiert auch die katholische Kirche die Feuerbestattung.


Um eine Feuerbestattung durchführen zu können, muss der Verstorbene dieses zu Lebzeiten schriftlich niedergelegt haben. Liegt dieser Wunsch nicht schriftlich vor, können auch die Familienangehörigen diese Entscheidung treffen.


Bei einer Feuerbestattung wird der Verstorbene in einem Sarg im Krematorium verbrannt. Ein feuerfester Stein kennzeichnet die Identität des Verstorbenen. Dieser Stein wird zusammen mit der Asche in eine Aschekapsel gefüllt. Diese Aschekapsel wird, meistens versehen mit einer Schmuckurne, beigesetzt.


Die Feuerbestattung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Zum einen spielen wohl die Kosten, die hier geringer sind, als bei einer Erdbestattung, eine Rolle. Zum anderen scheuen sich manche Menschen auch vor der Vorstellung, in der Erde langsam zu vergehen. Doch nicht zuletzt wählen viele Menschen diese Form der Beisetzung, weil sie verschiedene Beisetzungsorte ermöglicht:

[zurück zur Auswahl]